Das neue Biomasse-Direktschneidwerk für Spitzenleistungen

Das komplett neue Direktschneidwerk ProfiCut 700 ist auch härtesten Anforderungen mit großen Erntemengen und liegendem Erntegut gewachsen.
Das komplett neue Direktschneidwerk ProfiCut 700 ist auch härtesten Anforderungen mit großen Erntemengen und liegendem Erntegut gewachsen.

Bei der Biomasse-Ernte kommt immer häufiger die Forderung nach Direktschneidwerken für anspruchsvolle Einsätze. Gerade bei besonders langem, ertragreichem, inhomogenem oder lagerndem Erntegut stoßen viele Erntevorsätze an ihre Grenzen.

Neue Maßstäbe für mehr Durchsatz

Deshalb haben wir unser Produktprogramm um die komplett neu konstruierten Direktschneidwerke ProfiCut 700 und ProfiCut 530 erweitert. Mit bis zu 7 m Arbeitsbreite setzen die Vorsätze neue Maßstäbe bei Leistung und Durchsatz.

Der dauergeschmierte Optidisc Scheiben-Mähbalken von Kuhn "frisst" sich regelrecht durch das Erntegut. Über ein 5-rilliges Powerband wird die Kraft übertragen und auf die beiden, von außen angetriebenen und synchronisierten Mähbalken verteilt. Passend zu den hohen Erntemengen verfügt das Direktschneidwerk über eine große Einzugsschnecke, die auch hohe Erntemengen „schluckt“.

RapsCompact Seitentrenner für Draper-Schneidwerke

Mechanische Seitentrenner jetzt auch für rechts- und linksseitigen Anbau an die Draper-Schneidwerke von John Deere, Case, New Holland und MacDon.
Mechanische Seitentrenner jetzt auch für rechts- und linksseitigen Anbau an die Draper-Schneidwerke von John Deere, Case, New Holland und MacDon.

Die Zürn Raps-Seitentrenner sind jetzt auch für den rechts- und linksseitigen Anbau an alle gängigen Draper-Schneidwerke verfügbar. Die neuen Seitentrenner sind individuell an die jeweiligen Schneidwerksmodelle angepasst.

Überlegener mechanischer Antrieb

Durch den bewährten rein mechanischen Antrieb sind die Rapstrenner einfach und schnell anzubauen. Die schlanke Bauweise der Seitenmesser verhindert unnötige Trennverluste. Außerdem laufen die Zürn Rapsmesser sehr vibrationsarm, da am oberen Messerende keine Antriebseinheit sitzt.

Gemeinschaftsentwicklung Zürn i-Flow

Durch die Bündelung des Know-Hows der beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstand das innovative Schneidwerk Zürn i-Flow.
Durch die Bündelung des Know-Hows der beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstand das innovative Schneidwerk Zürn i-Flow.

Hinter dem mit "Agritechnica-Silber" ausgezeichneten elektrischen Schneidwerk Zürn i-Flow stehen mehrere innovative Projektpartner. Jeder der Partner brachte seine Expertise ein, um nicht nur die Bauteile im jeweiligen Kompetenzbereich zu optimieren, sondern in der Zusammenarbeit auch das Gesamtsystem immer weiter zu verbessern.

Vier mittelständische Industrieunternehmen

  • Compact Dynamics: Elektroantriebe
  • EWM Eichelhardter Werkzeug und Maschinenbau: Messerantriebe
  • Gebr. Schumacher: Schnittsysteme
  • Zürn Harvesting: Schneidwerke und Systemintegration

arbeiteten über mehrere Jahre mit zwei Hochschulen

  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden: Elektronik
  • Technische Universität Dresden: Steuerungslogik und Feldversuche

zusammen. Dabei wurde im Zusammenspiel zwischen Theorie und Praxis ein intelligentes Schneidwerk entwickelt, das die Leistungsfähigkeit der Schneidwerk-Mähdrescher-Kombination ein deutliches Stück nach vorne bringt.

Die Förderung des Vorhabens erfolgte aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgte über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

 
 
 

Smarter Antrieb

Für das voll elektrisch angetriebene Mähdrescher-Schneidwerk i-Flow erhielt Zürn Harvesting zusammen mit seinen Partnern auf der Agritechnica 2015 eine Silbermedaille.
Für das voll elektrisch angetriebene Mähdrescher-Schneidwerk i-Flow erhielt Zürn Harvesting zusammen mit seinen Partnern auf der Agritechnica 2015 eine Silbermedaille.

Mähdrescher-Schneidwerk i-Flow mit elektrischen Antrieben

Die Zürn Harvesting GmbH & Co. KG hat mit ihren Partnern zusammen ein Mähdrescher-Schneidwerk komplett mit elektrischen Antrieben ausgestattet. Praxisversuche in den Jahren 2014 und 2015 ergaben signifikante Leistungssteigerungen gegenüber hydraulisch / mechanisch angetriebenen Schneidwerken am gleichen Mähdrescher. Dabei zeigte sich: Je schwieriger und ungleichmäßiger der Drusch-Bestand, desto höher lag die Mehrleistung des i-Flow Schneidwerkes. Für dieses innovative Schneidwerkskonzept verlieh die DLG 2015 dem Hohenloher Maschinenbauer eine Silbermedaille.

Elektromotor als Antrieb und Sensor

Alle Komponenten des Schneidwerkes weisen elektrische Antriebe auf: Messerantrieb, Zuführbänder, Einzugsschnecke und Haspel. Dabei wird die Doppelfunktion von Elektromotoren intelligent genutzt: sie sind Antriebe und Sensoren gleichzeitig. Als Antriebe sind sie präzise in Drehzahl und Drehmoment regelbar, als Sensoren liefern sie Informationen über Belastungszustand und Einsatzbedingungen.

Durch das neue Antriebskonzept wird erstmals ein intelligenter Betrieb innerhalb eines Schneidwerkes realisiert: Die Belastung des Messer-Antriebes liefert die Drehzahl-Informationen für die Transportbänder und die Einzugsschnecke. Steht beispielsweise eine hohe Last am Messer an, laufen die Bänder und die Einzugsschnecke schneller.