Agritechnica Silbermedaille

Die Zürn PremiumFlow-Schneidwerke markieren weltweit die Spitze in Punkto Innovation und Leistungsfähigkeit.

Das bestätigt auch wieder die unabhängige Neuheiten-Kommission der Agritechnica, der weltweit größten Landtechnik-Messe. Sie hat Zürn für seine fortschrittliche Technik wieder eine Silbermedaille verliehen.

Innovatives Zürn i-Flow ausgezeichnet

Das Zürn i-Flow ist eine komplett neu entwickelte intelligente Schneidwerksgeneration zur Leistungssteigerung von Groß-Mähdreschern. Erstmals sind sämtliche drehenden Antriebe elektrifiziert, flexibel in Drehzahl und Drehmoment und kommunizieren untereinander. Dadurch steigen Ernteleistung, Bedienkomfort und Haltbarkeit signifikant, wie Praxisversuche belegen.

Agritechnica-Impressionen 2015

 

Smarter Antrieb

Für das voll elektrisch angetriebene Mähdrescher-Schneidwerk i-Flow erhielt Zürn Harvesting zusammen mit seinen Partnern auf der Agritechnica 2015 eine Silbermedaille.
Für das voll elektrisch angetriebene Mähdrescher-Schneidwerk i-Flow erhielt Zürn Harvesting zusammen mit seinen Partnern auf der Agritechnica 2015 eine Silbermedaille.

Mähdrescher-Schneidwerk i-Flow mit elektrischen Antrieben

Die Zürn Harvesting GmbH & Co. KG hat mit ihren Partnern zusammen ein Mähdrescher-Schneidwerk komplett mit elektrischen Antrieben ausgestattet. Praxisversuche in den Jahren 2014 und 2015 ergaben signifikante Leistungssteigerungen gegenüber hydraulisch / mechanisch angetriebenen Schneidwerken am gleichen Mähdrescher. Dabei zeigte sich: Je schwieriger und ungleichmäßiger der Drusch-Bestand, desto höher lag die Mehrleistung des i-Flow Schneidwerkes. Für dieses innovative Schneidwerkskonzept verlieh die DLG 2015 dem Hohenloher Maschinenbauer eine Silbermedaille.

Elektromotor als Antrieb und Sensor

Alle Komponenten des Schneidwerkes weisen elektrische Antriebe auf: Messerantrieb, Zuführbänder, Einzugsschnecke und Haspel. Dabei wird die Doppelfunktion von Elektromotoren intelligent genutzt: sie sind Antriebe und Sensoren gleichzeitig. Als Antriebe sind sie präzise in Drehzahl und Drehmoment regelbar, als Sensoren liefern sie Informationen über Belastungszustand und Einsatzbedingungen.

Durch das neue Antriebskonzept wird erstmals ein intelligenter Betrieb innerhalb eines Schneidwerkes realisiert: Die Belastung des Messer-Antriebes liefert die Drehzahl-Informationen für die Transportbänder und die Einzugsschnecke. Steht beispielsweise eine hohe Last am Messer an, laufen die Bänder und die Einzugsschnecke schneller.

Gemeinschaftsentwicklung Zürn i-Flow

Durch die Bündelung des Know-Hows der beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstand das innovative Schneidwerk Zürn i-Flow.
Durch die Bündelung des Know-Hows der beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstand das innovative Schneidwerk Zürn i-Flow.

Hinter dem mit "Agritechnica-Silber" ausgezeichneten elektrischen Schneidwerk Zürn i-Flow stehen mehrere innovative Projektpartner. Jeder der Partner brachte seine Expertise ein, um nicht nur die Bauteile im jeweiligen Kompetenzbereich zu optimieren, sondern in der Zusammenarbeit auch das Gesamtsystem immer weiter zu verbessern.

Vier mittelständische Industrieunternehmen

  • Compact Dynamics: Elektroantriebe
  • EWM Eichelhardter Werkzeug und Maschinenbau: Messerantriebe
  • Gebr. Schumacher: Schnittsysteme
  • Zürn Harvesting: Schneidwerke und Systemintegration

arbeiteten über mehrere Jahre mit zwei Hochschulen

  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden: Elektronik
  • Technische Universität Dresden: Steuerungslogik und Feldversuche

zusammen. Dabei wurde im Zusammenspiel zwischen Theorie und Praxis ein intelligentes Schneidwerk entwickelt, das die Leistungsfähigkeit der Schneidwerk-Mähdrescher-Kombination ein deutliches Stück nach vorne bringt.

Die Förderung des Vorhabens erfolgte aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgte über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

 
 
 

IHK prämiert Kooperationsprojekt Zürn i-Flow

Die Preisträger des Forschungstransferpreises 2017 in Gold 
v. l. n. r.: Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Präsident der IHK Heilbronn-Franken; Rolf Zürn, Inhaber und Geschäftsführer der Zürn Harvesting GmbH & Co. KG, Schöntal; Kirsten Hirschmann, IHK-Vizepräsidentin und Geschäftsführende Gesellschafterin der Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG; Tim Bögel in Vertretung von Steffen Wöbcke, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Technischen Universität Dresden; Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken.
Die Preisträger des Forschungstransferpreises 2017 in Gold
v. l. n. r.: Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Präsident der IHK Heilbronn-Franken; Rolf Zürn, Inhaber und Geschäftsführer der Zürn Harvesting GmbH & Co. KG, Schöntal; Kirsten Hirschmann, IHK-Vizepräsidentin und Geschäftsführende Gesellschafterin der Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG; Tim Bögel in Vertretung von Steffen Wöbcke, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Technischen Universität Dresden; Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken.

Forschungstransferpreis der IHK Heilbronn-Franken verliehen

Am 3. April 2017 verlieh die IHK Heilbronn-Franken zum sechsten Mal den IHK-Forschungstransferpreis. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung wurden drei herausragende Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ausgezeichnet.

Der IHK-Forschungstransferpreis in Gold ging an Rolf Zürn, Zürn Harvesting GmbH & Co.KG, Schöntal und Steffen Wöbcke, Institut für Naturstofftechnik der Technischen Universität Dresden. Gemeinsam hatten sie ein vollelektrifiziertes Mähdrescherschneidwerk entwickelt, bei dem alle Komponenten intelligent miteinander kommunizieren und sich auf die individuellen Bedingungen des Schneidguts anpassen.

Kirsten Hirschmann, Geschäftsführende Gesellschafterin der Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG, Vizepräsidentin der IHK Heilbronn-Franken und Jurymitglied gratulierte den Projektpartnern zu ihrem Erfolg und hob in ihrer Laudatio besonders den Wissenstransfer, die intensive Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern sowie die Innovation des selbst optimierenden Schneidwerks hervor. Durch die intelligente Steuerung ist eine Mehrleistung von 10 bis 15% möglich.

Der IHK-Forschungstransferpreis zeichnet jedes Jahr drei besonders herausragende Projekte zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus. Bewertet werden jeweils die innovatorische Leistung, der Wissenstransfer, die Anwendungsmöglichkeit und das wirtschaftliche Erfolgspotenzial des eingereichten Projektes.