IHK prämiert Kooperationsprojekt Zürn i-Flow

Die Preisträger des Forschungstransferpreises 2017 in Gold 
v. l. n. r.: Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Präsident der IHK Heilbronn-Franken; Rolf Zürn, Inhaber und Geschäftsführer der Zürn Harvesting GmbH & Co. KG, Schöntal; Kirsten Hirschmann, IHK-Vizepräsidentin und Geschäftsführende Gesellschafterin der Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG; Tim Bögel in Vertretung von Steffen Wöbcke, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Technischen Universität Dresden; Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken.
Die Preisträger des Forschungstransferpreises 2017 in Gold
v. l. n. r.: Prof. Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Präsident der IHK Heilbronn-Franken; Rolf Zürn, Inhaber und Geschäftsführer der Zürn Harvesting GmbH & Co. KG, Schöntal; Kirsten Hirschmann, IHK-Vizepräsidentin und Geschäftsführende Gesellschafterin der Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG; Tim Bögel in Vertretung von Steffen Wöbcke, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Technischen Universität Dresden; Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken.

Forschungstransferpreis der IHK Heilbronn-Franken verliehen

Am 3. April 2017 verlieh die IHK Heilbronn-Franken zum sechsten Mal den IHK-Forschungstransferpreis. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung wurden drei herausragende Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ausgezeichnet.

Der IHK-Forschungstransferpreis in Gold ging an Rolf Zürn, Zürn Harvesting GmbH & Co.KG, Schöntal und Steffen Wöbcke, Institut für Naturstofftechnik der Technischen Universität Dresden. Gemeinsam hatten sie ein vollelektrifiziertes Mähdrescherschneidwerk entwickelt, bei dem alle Komponenten intelligent miteinander kommunizieren und sich auf die individuellen Bedingungen des Schneidguts anpassen.

Kirsten Hirschmann, Geschäftsführende Gesellschafterin der Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG, Vizepräsidentin der IHK Heilbronn-Franken und Jurymitglied gratulierte den Projektpartnern zu ihrem Erfolg und hob in ihrer Laudatio besonders den Wissenstransfer, die intensive Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern sowie die Innovation des selbst optimierenden Schneidwerks hervor. Durch die intelligente Steuerung ist eine Mehrleistung von 10 bis 15% möglich.

Der IHK-Forschungstransferpreis zeichnet jedes Jahr drei besonders herausragende Projekte zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus. Bewertet werden jeweils die innovatorische Leistung, der Wissenstransfer, die Anwendungsmöglichkeit und das wirtschaftliche Erfolgspotenzial des eingereichten Projektes.

Das neue Biomasse-Direktschneidwerk für Spitzenleistungen

Das komplett neue Direktschneidwerk ProfiCut 700 ist auch härtesten Anforderungen mit großen Erntemengen und liegendem Erntegut gewachsen.
Das komplett neue Direktschneidwerk ProfiCut 700 ist auch härtesten Anforderungen mit großen Erntemengen und liegendem Erntegut gewachsen.

Bei der Biomasse-Ernte kommt immer häufiger die Forderung nach Direktschneidwerken für anspruchsvolle Einsätze. Gerade bei besonders langem, ertragreichem, inhomogenem oder lagerndem Erntegut stoßen viele Erntevorsätze an ihre Grenzen.

Neue Maßstäbe für mehr Durchsatz

Deshalb haben wir unser Produktprogramm um die komplett neu konstruierten Direktschneidwerke ProfiCut 700 und ProfiCut 530 erweitert. Mit bis zu 7 m Arbeitsbreite setzen die Vorsätze neue Maßstäbe bei Leistung und Durchsatz.

Der dauergeschmierte Optidisc Scheiben-Mähbalken von Kuhn "frisst" sich regelrecht durch das Erntegut. Über ein 5-rilliges Powerband wird die Kraft übertragen und auf die beiden, von außen angetriebenen und synchronisierten Mähbalken verteilt. Passend zu den hohen Erntemengen verfügt das Direktschneidwerk über eine große Einzugsschnecke, die auch hohe Erntemengen „schluckt“.

RapsCompact Seitentrenner für Draper-Schneidwerke

Mechanische Seitentrenner jetzt auch für rechts- und linksseitigen Anbau an die Draper-Schneidwerke von John Deere, Case, New Holland und MacDon.
Mechanische Seitentrenner jetzt auch für rechts- und linksseitigen Anbau an die Draper-Schneidwerke von John Deere, Case, New Holland und MacDon.

Die Zürn Raps-Seitentrenner sind jetzt auch für den rechts- und linksseitigen Anbau an alle gängigen Draper-Schneidwerke verfügbar. Die neuen Seitentrenner sind individuell an die jeweiligen Schneidwerksmodelle angepasst.

Überlegener mechanischer Antrieb

Durch den bewährten rein mechanischen Antrieb sind die Rapstrenner einfach und schnell anzubauen. Die schlanke Bauweise der Seitenmesser verhindert unnötige Trennverluste. Außerdem laufen die Zürn Rapsmesser sehr vibrationsarm, da am oberen Messerende keine Antriebseinheit sitzt.

Gemeinschaftsentwicklung Zürn i-Flow

Durch die Bündelung des Know-Hows der beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstand das innovative Schneidwerk Zürn i-Flow.
Durch die Bündelung des Know-Hows der beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstand das innovative Schneidwerk Zürn i-Flow.

Hinter dem mit "Agritechnica-Silber" ausgezeichneten elektrischen Schneidwerk Zürn i-Flow stehen mehrere innovative Projektpartner. Jeder der Partner brachte seine Expertise ein, um nicht nur die Bauteile im jeweiligen Kompetenzbereich zu optimieren, sondern in der Zusammenarbeit auch das Gesamtsystem immer weiter zu verbessern.

Vier mittelständische Industrieunternehmen

  • Compact Dynamics: Elektroantriebe
  • EWM Eichelhardter Werkzeug und Maschinenbau: Messerantriebe
  • Gebr. Schumacher: Schnittsysteme
  • Zürn Harvesting: Schneidwerke und Systemintegration

arbeiteten über mehrere Jahre mit zwei Hochschulen

  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden: Elektronik
  • Technische Universität Dresden: Steuerungslogik und Feldversuche

zusammen. Dabei wurde im Zusammenspiel zwischen Theorie und Praxis ein intelligentes Schneidwerk entwickelt, das die Leistungsfähigkeit der Schneidwerk-Mähdrescher-Kombination ein deutliches Stück nach vorne bringt.

Die Förderung des Vorhabens erfolgte aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgte über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.

 
 
 

Smarter Antrieb

Für das voll elektrisch angetriebene Mähdrescher-Schneidwerk i-Flow erhielt Zürn Harvesting zusammen mit seinen Partnern auf der Agritechnica 2015 eine Silbermedaille.
Für das voll elektrisch angetriebene Mähdrescher-Schneidwerk i-Flow erhielt Zürn Harvesting zusammen mit seinen Partnern auf der Agritechnica 2015 eine Silbermedaille.

Mähdrescher-Schneidwerk i-Flow mit elektrischen Antrieben

Die Zürn Harvesting GmbH & Co. KG hat mit ihren Partnern zusammen ein Mähdrescher-Schneidwerk komplett mit elektrischen Antrieben ausgestattet. Praxisversuche in den Jahren 2014 und 2015 ergaben signifikante Leistungssteigerungen gegenüber hydraulisch / mechanisch angetriebenen Schneidwerken am gleichen Mähdrescher. Dabei zeigte sich: Je schwieriger und ungleichmäßiger der Drusch-Bestand, desto höher lag die Mehrleistung des i-Flow Schneidwerkes. Für dieses innovative Schneidwerkskonzept verlieh die DLG 2015 dem Hohenloher Maschinenbauer eine Silbermedaille.

Elektromotor als Antrieb und Sensor

Alle Komponenten des Schneidwerkes weisen elektrische Antriebe auf: Messerantrieb, Zuführbänder, Einzugsschnecke und Haspel. Dabei wird die Doppelfunktion von Elektromotoren intelligent genutzt: sie sind Antriebe und Sensoren gleichzeitig. Als Antriebe sind sie präzise in Drehzahl und Drehmoment regelbar, als Sensoren liefern sie Informationen über Belastungszustand und Einsatzbedingungen.

Durch das neue Antriebskonzept wird erstmals ein intelligenter Betrieb innerhalb eines Schneidwerkes realisiert: Die Belastung des Messer-Antriebes liefert die Drehzahl-Informationen für die Transportbänder und die Einzugsschnecke. Steht beispielsweise eine hohe Last am Messer an, laufen die Bänder und die Einzugsschnecke schneller.

Agritechnica-Impressionen 2015

 

Agritechnica Silbermedaille

Die Zürn PremiumFlow-Schneidwerke markieren weltweit die Spitze in Punkto Innovation und Leistungsfähigkeit.

Das bestätigt auch wieder die unabhängige Neuheiten-Kommission der Agritechnica, der weltweit größten Landtechnik-Messe. Sie hat Zürn für seine fortschrittliche Technik wieder eine Silbermedaille verliehen.

Innovatives Zürn i-Flow ausgezeichnet

Das Zürn i-Flow ist eine komplett neu entwickelte intelligente Schneidwerksgeneration zur Leistungssteigerung von Groß-Mähdreschern. Erstmals sind sämtliche drehenden Antriebe elektrifiziert, flexibel in Drehzahl und Drehmoment und kommunizieren untereinander. Dadurch steigen Ernteleistung, Bedienkomfort und Haltbarkeit signifikant, wie Praxisversuche belegen.

Perfekt abgestimmte Transport-Systeme

Im Produktprogramm von Zürn finden Sie eine komplette Schneidwerkswagen-Familie für die neuen 600X-Schneidwerke von John Deere. Die Entwicklung und ausführliche Erprobung der neuen Schneidwerks-Transportwagen, der spezifischen Auflagen und Schnittstellen erfolgte in enger Zusammenarbeit mit John Deere.

Der Schneidwerkswagen des Typs SWW X6 wurde speziell für den Transport von 600X Schneidwerken mit großer Schnittbreite entwickelt. Die Allradlenkung hält den Transportwagen auch auf schmalen Feldwegen und engen Kurven sicher in der Spur des Mähdreschers.

Vor der Serienreife mussten die neuen Schneidwerks-Transportwagen ihre Praxistauglichkeit in ausführlichen Simulationen beweisen und härteste Belastungstests im Feld bestehen.Zürn Schneidwerkswagen erfüllen alle Vorgaben von John Deere zur Unterstützung der 600X-Schneidwerke. Nur mit einem Zürn Schneidwerkswagen können Sie wirklich sicher sein, dass beim Transport keine Beschädigungen am Schneidwerk auftreten.

top agrar-Systemvergleich: "Mit oder ohne Flow?"

Beim top agrar Mähdrescher-Systemvergleich stand auch das Zürn PremiumFlow Bandschneidwerk mit seinem aktiven Guttransport im Fokus.
Beim top agrar Mähdrescher-Systemvergleich stand auch das Zürn PremiumFlow Bandschneidwerk mit seinem aktiven Guttransport im Fokus.

"Wie groß sind die Vorteile der PremiumFlow-Technik mit aktivem Transport im Vergleich zum normalen Schneidwerk?" Dieser Frage geht die Fachzeitschrift top agrar in einem großen Mähdrescher-Systemvergleich in der aktuellen Januar Ausgabe nach.

"Leistung fängt beim Schneidwerk an." Im Fokus stand deshalb auch der Vergleich des Zürn PremiumFlow Bandschneidwerks zum John Deere Standardschneidwerk: "Hier hat das PremiumFlow klare Vorteile. Die Gutzufuhr ist ein Genuss, das Arbeiten viel entspannter. Wir mussten selbst in dichten Rapsbeständen kaum mit der Haspel nachhelfen. Das Dreschwerk wird spürbar gleichmäßiger beschickt, der Schrägförderer deutlich weniger beansprucht."

Beim Leistungsbedarf des PremiumFlow Bandschneidwerks im Bestand zeigt sich die top agrar-Redaktion überrascht: "Das Schneidwerk mit Bändern benötigte [...] nicht mehr Antriebsleistung als das normale Schneidwerk. Außerdem verursacht der gleichmäßigere Gutfluss deutlich geringere Drehmomentspitzen im Antriebsstrang."

Wenig Aufwand hatten die Tester mit der Wartung des PremiumFlow: "Die Abdichtung zwischen den Bändern verdient ihren Namen. Außer ein wenig Staub, mussten wir unter den Wartungsklappen eine ganze Saison nichts reinigen."

Lesen Sie den vollständigen Systemvergleich.

Hier gelangen Sie zum Systemvergleich bei top agrar online.